lightflash photodesign

Technik

„Du machst gute Fotos, du hast bestimmt ne tolle Kamera“

Mit einem solchen Satz werde ich oft konfrontriert. Und diejenigen, die das aussprechen, sind oft ganz begeistert, wenn ich dann darum bitte, mir ihre Kamera zu geben und damit ein Portrait von ihnen machen zu dürfen.

Dann merken sie plötzlich, dass ich als Fotograf anders an ein Bild herangehe. Zuerst suche ich mir einen passenden Hintergrund, dann drehe ich die Person so, dass das Licht passt, manchmal zaubere ich noch meinen Faltreflektor aus der Tasche, um Licht gezielt zu lenken und dann achte ich darauf, dass die Kleidung der Portraitierten sitzt. Erst dann widme ich mich der Kamera. Und hier schalte ich zuallererst die Automatik ab und wechsele in den manuellen Modus. Erst dann schaue ich durch den Sucher und drücke dann nach Einstellung von Belichtungszeit, Blende und Iso-Wert das erste Mal den Auslöser.

So kommt es, dass Menschen, die ich nach einiger Zeit wiedertreffe, spontan zu mir sagen „Kannst du heute nochmal mit meiner Kamera fotografieren?“. Ein größeres Lob kann ich mir nicht vorstellen.

Zurück zur Technik: Ich nutze seit vielen Jahren digitale Vollformatkameras und seit einen guten Jahr auch eine Systemkamera. Für beide setze ich Wechselobjektive ein. Dabei liegt mein Fokus auf lichtstarken Festbrennweiten mit 35 bis 135 mm Brennweite. Am häufigsten verwende ich ein leichtes Weitwinkel (35 mm), dicht gefolgt von der klassischen Portraitbrennweite (85 mm). Die klassische Normalbrennweite (50 mm) dominiert jedoch meine Fotografien.

Aber: Ein hochwertiger Ski macht keinen guten Skifahrer.

Denn: Photography is just a language. But a language that no one needs to translate.