Andersartige Fotomagazine

Ein für mich erfreulicher Trend ist, dass sich immer mehr Fotografen trauen, nicht nur Fotobücher zu produzieren, sondern auch eigene Fotomagazine entwickeln.

Natürlich sind dies keine normalen Fotomagazine, bei denen Produkttests im Vordergrund stehen, sondern zumeist steht hier die Fotografie -also das Bild- im Vordergrund.

Patrick (Paddy) Ludolph hat damit mit seinen „Hashtag-Magazinen“ begonnen und auch Andreas Jorns hat da mit seinem „aj-Magazin“ Zeichen gesetzt.

Wer Fotobücher kennt und liebt, der wird in solchen Magazinen ebenfalls fündig. Im Gegensatz zu einem Buch muss ein Magazin keine wissenschaftliche Arbeit beinhalten. Es muss auch kein Lebenswerk abbilden, sondern bietet dem Fotografen die Chance, ein bestimmtes Thema oder einen Ausflug oder eine Reise zu dokumentieren und so auch Zielgruppen anzusprechen, die vielleicht sonst auf den Fotografen gar nicht aufmerksam geworden wären.

Das macht Magazine extrem spannend. Sie können das Thema wechseln, andere Genres bedienen, auch fremde Fotografen zeigen und sind zumeist weder von Werbung noch von Produkttests überfrachtet.

Jeder, der noch kein solches Fotomagazin bestellt hat, sich aber für die Fotografie interessiert, sei es empfohlen, einmal 20 bis 30 EUR zu investieren und ein solches Heft zu kaufen.

Klar, das ist das Mehrfache von dem, was ein Fotomagazin am Kiosk kostet, aber es ist auch ein ganz anderes Lesevergnügen und inspiriert mit absoluter Sicherheit mehr dazu, selbst zu fotografieren, als dies klassische Fotomagazine tun. Versprochen!

 

P.S.: Über meine Kontakte zu anderen Fotografen weiß ich, dass im Jahr 2018 noch weitere Fotomagazine erscheinen werden. Ich bin schon sehr gespannt darauf, hier darüber zu berichten.